Fragen und Antworten

Welche Kosten entstehen beim Einsatz von Mitarbeitern? 

In einem Arbeitnehmerüberlassungsvertrag wird schriftlich ein Verrechnungssatz/Stunde (auch Honorar genannt) vereinbart. Dieser richtet sich nach der Qualifikation unseres Mitarbeiters und nach Ihrem Anforderungsprofil.

Sie bezahlen nur die Arbeitsstunden, die unsere Mitarbeiter tatsächlich gearbeitet haben.

Für welchen Zeitraum darf ich als Kunde Mitarbeiter einsetzen?

Zeitarbeitnehmer dürfen nicht länger als 18 Monate ununterbrochen im selben Einsatzunternehmen überlasse werden. Allerdings gibt es hierbei auch Abweichungsmöglichkeiten. Ab dem 10. Einsatzmonat haben die Mitarbeiter einen Anspruch auf gleiche Bezahlung wie ein vergleichbarer Stammmitarbeiter im Kundenunternehmen (equal Pay).

Gibt es eine Mindesteinsatzdauer?

Nein. Sie entscheiden, wie viele Tage Sie unseren Mitarbeiter einsetzen möchten.

Kann ich einen Mitarbeiter auch übernehmen?

Nach einer Überlassungsdauer von 3 Monaten können Sie unsere Mitarbeiter in Absprache kostenfrei übernehmen. Wenn Sie einen Mitarbeiter früher übernehmen wollen, sprechen Sie uns einfach an.

Auch die gezielte Überlassung für eine geplante spätere Vermittlung ist möglich. Je früher Sie das Thema Übernahme ansprechen, desto gezielter können wir bei der Mitarbeiterauswahl auf Ihre Wünsche eingehen. Wur prüfen dann auf der Grundlage Ihres Bewerberprofils die harten Faktoren (hard skills), also Ausbildung und fachliche Fähigkeiten, sowie weiche Faktoren (soft skills), also Eigenschaften wie Kommunikationsverhalten und Teamfähigkeit, um Ihren Arbeitsplatz optimal zu besetzen.

Denn bei einer Übernahme spielen die fachliche Fähigkeiten bestimmt eine große Rolle, die weichen Faktoren (soft skills) sind aber letztendlich für eine erfolgreiche Übernahme entscheidend.

Was passiert, wenn ich mit einem Mitarbeiter nicht zufrieden bin?

Vor jedem Einsatz legen wir gemeinsam mit Ihnen das Anforderungsprofil fest und überlassen Ihnen einen entsprechenden Service-Mitarbeiter. Sollte dieser trotz ausreichender Qualifikation nicht zu Ihnen passen, informieren Sie uns bitte umgehend. In Absprache mit Ihnen werden wir für einen kurzfristigen Austausch sorgen. Am ersten Überlassungstag können Sie den Einsatz sofort kostenfrei beenden. Wir tragen hierfür das finanzielle Risiko.

Wer haftet für Schäden, die durch Mitarbeiter verursacht werden?

In der Regel haftet Ihre Betriebshaftpflichtversicherung auch bei Schäden die durch eingesetzte Mitarbeiter verursacht wurden. Damit es nicht so weit kommt, erhalten unsere Mitarbeiter vor jedem Auftrag eine arbeitsplatzspezifische Unterweisung. 

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sieht eine Haftung durch Schaffrin Personalmanagement GmbH als Zeitarbeitsunternehmen nur bei einem sogenannten Auswahlverschulden vor.

Wie gewährleistet Schaffrin Personalmanagement GmbH die erforderlichen Qualifikationen der Mitarbeiter?

Die richtige Auswahl liegt uns am Herzen. Deswegen prüfen wir die Unterlagen unserer Bewerber gründlich und führen wir mit jedem Bewerber ein ausführliches Gespräch über seine fachliche und persönliche Eignung. Berufsabschlüsse und bisherige Tätigkeiten lassen wir uns durch Vorlage entsprechender Zeugnisse nachweisen.

Darüber hinaus überprüfen wir die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter in standardisierten Tests.

Die Ergebnisse des Tests und des Gesprächs fassen wir in einem zuverlässigen Qualifikationsprofil zusammen, um sie möglichst genau über die Fertigkeiten Ihres zukünftigen Mitarbeiters informieren zu können.

Wie kurzfristig können Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden?

Innerhalb einer vereinbarten Frist sagen wir verbindlich zu, ob wir Ihren Personalwünschen nachkommen können. Ein wesentliches Element unserer Unternehmensphilosophie ist, dass wir  unseren Aussagen verbindlich einhalten. Sie können sich also absolut auf uns  verlassen.

Was heißt  Subsidiärhaftung in der Zeitarbeit?

In der Regel führt das Zeitarbeitsunternehmen die gesamten Sozialversicherungsbeiträge für die bei ihm angestellten Mitarbeiter ab. Bei einer Zahlungsunfähigkeit des Verleihers hat der Gesetzgeber dem Entleiher zum Schutz des Arbeitnehmers eine Haftung als selbstschuldnerischer Bürge auferlegt. Er haftet für alle Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Berufsunfallversicherung, die während der Überlassung an ihn entstanden sind und von dem Verleiher nicht oder nicht vollständig abgeführt wurden.

 

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